Sensorik und Kunst Thema: Wählen Sie ein Szenario Aktion/Reaktion zwischen Kunstwerken und Betrachter Gruppe:
Dokumente: Abstrakt:
Entwicklung
einer künstlerischen räumlichen
Installation, die mit den Betrachtern interagiert.
Nutzung der technischen Möglichkeiten der
Sensorik zur Beeinflussung der künstlerischen
Darstellung. Schlüsselworte: Kunst, Sensorik, Semantic Media 1. Einleitung:
Thema:
Unfallgaffer. “Die Masse guckt, staunt,
aber hilft nicht” nach Fakt, MDR Magazin
15.9.0291
Jedem muss klar sein oder eben erst werden,
dass jährlich Tausende Unfallopfer vermeidbare
Verletzungsfolgen davontragen oder gar zu Tode
kommen, weil Gaffer nicht helfen oder die
Rettungskräfte behindern.
2. Veranschaulichung 2.1. Thematisch: Mit
künstlerischen Mitteln soll das Gaffertum
veranschaulicht und besonders den eigentlichen
Verursachern mit Hilfe einer Videoinstallation
verdeutlich werden.
Hierzu soll in einem viereckigen Raum auf
allen drei Wänden (die Wand mit der
Eingangstür bleibt ungenutzt) ein Videofilm
ablaufen der mit den Besuchern interagiert.
2.2. Technisch: Drei zentral
gesteuerte Beamer sollen abhängig
von den Besuchern bestimmte Videosequenzen
abspielen.
Zunächst sollen die Besucher durch geeignete
bildliche Mittel in die Nähe einer
Projektionswand gelockt werden. Dort sollen sie
mit sensorischen Mitteln erfasst werden. Die
Daten der Sensorik sollen zentral erfasst und
ausgewertet werden und sollen somit das
abspielen der entsprechenden Videosequenzen
veranlassen.
3. Realisation 3.1. Prototyp: Zunächst wird
ein Prototyp in Flash
implementiert, da auf diese Weise mit Hilfe von
Actionscript die grundsätzliche Funktion der
Installation realisiert werden kann und auch die
Ansteuerung der Beamer simuliert werden kann.
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1 Flash Prototyp Der Flashprotoyp zeigt
zunächst auf allen
Projektionsflächen die selbe ruhige Flash
Sequenz.
Sobald ein Sensorfeld aktiviert wird
wechselt die Sequenz der entsprechenden
Projektionsfläche in eine bildlich sehr
aufregende Sequenz. Werden nun alle
Sensorfelder dieser Projektionslfäche betätigt
wechselt die Sequenz in eine aufklärende
Sequenz, die kurz über die negativen Folgen von
Schaulustigen informiert. Darauf wird an dieser
Projektionsfläche wieder die ruhige Sequenz
abgespielt und die Abspielsequenz wiederholt
sich analog zur Betätigung.
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2 Installations Aufbau 3.2. Endprodukt: In der finalen
Version sind prinzipiell
lediglich die simulierten Sensorfelder durch
geeingete Schalter zu ersetzen bzw. eine
entsprechende Ansteuerung zu realisieren.
Die Projektionsflächen auf die Beamer
umzumappen sollte mit geeigneter Hardware
(PC mit mehreren Grafikkarten) durchaus
machbar sein. Actionscript ermöglich den
Zeit/Ereignissabhängigen Ablauf der
Filmsequenzen.
Schalter in Verbindung mit Bodenplatten
wurden anstatt Augenpaar oder
Gesichtserkennung gewählt um die Installation
unabhhängig von kleineren Räumen und damit
verbundenen Betrachtern in zweiter Reihe zu
machen, ferner können auf diese Weise zu
erwartende Probleme im Zusammenhang mit den
Lichtquellen der Beamer vermieden werden.
Flash als Filmmaterial wird bewusst
aufgrund des Themas gewählt, um für die
Installation unnötig detail liertes
Videomatierial zu vermeiden und somit die
Installation allen Altersgruppen zu öffnen. Es
soll unter allen Umständen vermieden werden
durch zu eindeutige Darstellung Besucher zu
verschrecken, dennoch soll die
Grundproblematik verdeutlicht werden.
![]() Figure
3 Trittsensor 4. Projektstand Zur Zeit wird
an der Fertigstellung des Prototyps gerabeitet. Außerdem muss der
Content für das Filmmaterial noch erstellt werden, den die Zuschauer
dann wirklich auf
den Projektionsflächen sehen werden. Außerdem arbeiten wir gerade an einer Lösung, mit einem Laptop auszukommen und mit diesem drei Beamer gleichzeitig anzusteuern. Desweiteren beschäftigen wir uns mit der Auswahl der Trittsensoren, die unseren Anforderungen genügen, die richtige Grösse haben und die richtige Schnittstelle mitbringen. ![]() Figure
4 Trittsensor Technische Daten 5. Probleme Die grösste
Sorge bereitet im Moment neben der
Produktion geeigneten Flash Film Materials die
technische Umsetzung der abhängigen
Ansteuerung der Beamer sowie der damit
verbundenen zuverlässigen Auswertung der
Sensorfelder.
Menschen tendieren in den seltensten Fällen
dazu auf exakt einer Stelle zu verharren.
6. Ausblick In Zukunft
wäre es noch denkbar die Sensorfelder
relativ zur Besucheranzahl anzusteuern und
somit eine Installation den tatsächlichen
Besuchern anzupassen.
Nach Klärung der Finanzierungsgrundlagen
ware eine Ausstellung im New Yorker MoMa
erstrebenswert.
Literatur:
Zuletzt aktualisiert: 14. Dezember 2005 13:00 |