Cross Media Inhalte


Beschreibung:

Eine Besondere Bedeutung im Bereich Medienengineering kommt dem Begriff Cross-Media zu. Multimediale Inhalte (Bewegtbild, Bild, Ton, Text) liegen in verschiedenen Formaten auf verschiedenen Datenträgern an unterschiedlichen Orten und sie werden von unterschiedlichen Orten, unterschiedlichen Endgeräten und Anwendern gezeigt bzw. abgerufen. Ausgehend von der Vision einer „omnipotenten“ Medienmaschine erarbeitet das Seminar technische Architekturkomponenten, methodisches Herangehen an technische Realisierungen, Schnittstellenprobleme und Medienübergänge bei Produktion, Verteilung und Präsentation.

Ein weiterer interessanter Aspekt sind flexible Annotierungssysteme, die es erlauben, mediale Ereignisse, die aus mehreren Medien zusammengesetzt sind, aus Produzentensicht zu editieren und aus Benutzersicht durch die verbundene Medien systematisch zu „browsen“.

Der Schwerpunkt des Seminars Cross Media liegt im Bereich der elektronischen Medien und ihrer Vernetzung. Welche Content Typen sind miteinander verbunden bzw. können miteinander verbunden werden und welche Anforderungen ergeben sich daraus an die Netze der Zukunft. Ein wichtiger Aspekt sind hierbei auch die unterschiedliche Endgeräte-Varianten und –Typen.

In dem Seminar Cross Media geht es nicht vorrangig um den Desktop Publishing-Bereich.

Es soll um den Aufbau von Netzstrukturen und die an diesen Netzstrukturen angeschlossenen Geräte gehen. Die  angeschlossenen Geräten können verschiedenste elektronische Geräte sein. Die Gerätevielfalt reicht von mobilen Endgeräten wie PDA und Handys über PCs bis hin zu IP TV und Set Top Boxes (STB). Auf allen diesen Endgeräten können verschiedene Daten wie Bilder, Videos und/oder Text wiedergegeben werden.

Die Daten liegen in verschieden Formaten auf verschiedenen Servern. Es kann vorkommen, dass sich in einem Textdokument Videos und Bilder befinden, die auf verschiedenen Servern liegen. Soll dieses Textdokument auf verschiedenen Endgeräten wiedergegeben werden, müssen die Daten, die in verschiedenen Formaten auf verschiedenen Server liegen von diesen Servern heruntergeladen, zusammengesetzt und ggfs. konvertiert werden.

In diesem Zusammenhang sind auch unterschiedliche Verfahren im Bereich Digital Rights Management (DRM) zu beachten.

Das folgende Diagramm stellt eine Netzstruktur für das o.a. Szenario dar:

 

ATM:             Asynchronous Transfer Mode (www.atmforum.org)

MPLS :           Multiprotocol Label Switching (www.mplsforum.org)

 

Veranstaltungsart:    Seminar im Hauptstudium (2 SWS, 3 CP)

 

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