Museum Cross Media - Standards

 

MPEG-21

Bisherige MPEG (Moving Pictures Expert Group) Standards befassten sich mit der Kompression von Filmen (MPEG-1, MPEG-2, MPEG-4) sowie mit der Beschreibung von Multimediadaten (MPEG-7).

Bei der heutigen Vielfalt an Multimedia Datenformaten und Abspielgeräten ergibt sich jedoch zunehmend der Bedarf nach einem einheitlichen Framework, dass alle Aspekte der Erstellung, Verteilung und Konsumierung von Multimediainhalten regelt und die Integration von multimedialen Inhalten verschiedener Formate ermöglicht.

Insbesondere der Bereich der digitalen Rechteverwaltung (Digital Rights Management, DRM) ist für Multimedia Content Provider von existentiellem Interesse, in diesem Zusammenhang sei nur auf die aktuelle Problematik der Film- und Musiktauschbörsen im Internet verwiesen.

Der MPEG-21 Standard soll ein solches Framework realisieren, mit dem Multimedia Content Provider mit verschiedensten Geschäftsmodellen auf eine einheitliche Infrastruktur von der Erstellung bis zur Konsumierung von Multimedialen Inhalten zurückgreifen können.

Vortrag: (pdf) Ausarbeitung: (pdf)

 

DVB-H, DVB-T

Fernsehen macht mobil: Ein lang gehegter Traum nimmt allmählich immer genauere Formen an. Die Vielfalt der Übertragungsmöglichkeiten und eine hohe Anzahl an mobilen Geräten zur Darstellung machen es möglich. Ob nun über eigens konstruierte Empfangsteile, die analoge Signale empfangen, oder DVB-T-Signale, die in UMTS/GPRS getunnelt werden bis hin zu satellitengestützten Varianten oder eigens zu diesem Zweck neu erdachten Standards, wie DVB-H. Entwicklungen und Prototypen existieren und in einigen Ländern kommen diese bereits zum Einsatz.

Ziel dieser Ausarbeitung soll es sein, einen Überblick über neue und alte Technologien zu geben. Schwerpunkte sind dabei DVB-H, ein Standard der digitales, terrestrisches Fernsehen ermöglicht, eine Untersuchung der EOps CompactTV Card, eines Zusatzmoduls zum Empfang von analogem Fernsehen auf PDAs, und das Forschungsprojekt BMCO (Broadcast Mobile Convergence).

Ausarbeitung: (doc)  

 

DRM mit MPEG REL

DRM steht für Digital Rights Management und soll den Zugriff, die Verwendung und den Handel von elektronischen Inhalten (vor allem Multimedia-Dateien) regeln. Um mit diesen Inhalten Geld zu verdienen, werden sichere Distributionskanäle im Internet benötigt. Digital Rights Management Systeme umfassen sämtliche technische Maßnahmen um diese Distributionskanäle zu schaffen.

Eine Möglichkeit DRM zu realisieren ist das MPEG REL SDK von Content Guard. Das kostenlos erhältliche SDK erlaubt die Entwicklung eigener DRM unterstützender Applikationen. Durch Nutzung der mitgelieferten Tools ist es möglich, eigene Rechte für Ressourcen zu vergeben und diese damit vor unberechtigtem Zugriff zu schützen.

Ausarbeitung: (pdf)  

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