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Bei Digital Rights Management
Systems (DRMS) handelt es sich um elektronische Vertriebssysteme für
digitale Inhalte. Bilder, Musik, Videos, Texte und Programme sollen in
dieser digitalen Infrastruktur an aktive und intelligente
Copyrightinformationen gekoppelt sein. Damit ermöglicht man eine sichere
Verbreitung und (insbesondere) Verwertung digitaler Inhalte on- und
offline, z.B. über das Internet, mobile Abspielgeräte oder Telefone.
DRMS gestatten es dem Inhaber eines digitalen Werkes, eine effiziente
und detailierte Rechteverwaltung vorzunehmen und eröffnen damit die
Möglichkeit neue Geschäftsmodelle für digitale Inhalte zu schaffen (z.B.
Pay-Per-Use/-Listen/-View, Abonnementangebote, kostenpflichtige
Downloads). Die Rechteinhaber digitaler Inhalte haben somit volle
Kontrolle über diese. Das DRMS kann z.B. erfassen wer, wann, wie oft, zu
welchem Preis und in welcher Art und Weise auf ein Werk zugegriffen und
es somit genutzt hat. Diese stärkste Form von Digital Rights Management
erlaubt eine individuelle Abrechnung der Nutzung.
Eine der grundlegendsten
Technologien für DRM ist die Kryptographie, denn ohne eine technische
Untermauerung der Rechte eines Autors an seinem digitalen Werk, bleibt
das Werk nur eine Folge von Bits, die sich ohne Weiteres vervielfältigen
und verändern lässt. |