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Der Forschungsansatz der Universität Potsdam, den wir als Partner im Projekt n_space – Nichtlineare Medien verfolgen, beinhaltet Medien im Sinne multimedialer elektronischer Daten und Präsentationen und ihre Dynamik im Kontext und Wechselspiel mit den Betrachtern, Hörern, Konsumenten:

Medien tragen ihre Bedeutung / Semantik in viererlei Hinsicht in sich, nämlich Bedeutung -

  • die der Gestalter inhaltlich zeigt, zeigen will, oder zu Gehör bringen will
  • die die Technik codiert, speichert, zeigt oder zu Gehör bringt, und
  • die durch Nebeninformation zusätzlich annotiert sein kann z.B. in Drehbuch oder durch Sensorik und
  • die ein Betrachter, Konsument erlebt aufnimmt und ggf. auch interaktiv verändert.

Wir rechnen das Verhalten des Betrachters im Raum zu medialem Kontext. Dieses trägt in sich "Bedeutung",

  • die in Teilen technisch erfasst werden kann (Analyse) und wiederum (interpretiert) und annotiert als Information zur Steuerung (und Veränderung) der Medien dienen kann (Synthese). 

  • Insgesamt interessiert uns (als Informatiker) insbesondere eine inhärente Nichtlinearität bei Medien (im Gegensatz zur linearen zeitlichen Abfolge), sowohl hinsichtlich der Analyse und Synthese für Medienproduktionsprozesse, als auch hinsichtlich der Ordnung der Inhalte über Metadaten (Annotierung).

  • Dies bei variabel angelegten Sichten der Betrachter/Konsumenten/Zuschauer.

Hier ein aktueller Beitrag auf der IFA 2005 zu Semantic Media (htmlpdf), gehalten im Technisch-Wissenschaftlichen Forum.
Hier ein früherer Vortrag vor Politikern zum Thema im Rahmen von n_space.
Das Seminar gehört zum Projekt n_space.
Siehe hier die Forschungsinitiative n_space  zum Thema "Nichtlineare Medien".


Weitere Informationen direkt per E-Mail an Prof. K. Rebensburg, klaus@prz.tu-berlin.de . .

Zuletzt aktualisiert: 02. Februar 2006 20:08